Wir sind Sina & Carsten

die GEsichter hinter Wanderhorizons

Sina und Carsten, vw t4 transporter, gefangenentransporter Baujahr 2003, weiß-grau, AJT 2,5l TDI Diesel-Motor, Reisen, Campervan, Bus Ausbau, Wohnmobil, Volkswagen, DIY-Campervan, polaroid, pärchen, reisen, bus, campervan, wohnmobil, caravan, surfboard

Hallo!

 

Wir sind Sina (30) und Carsten (30) aus Hückeswagen, im Bergischen Land. Ende 2016 haben wir uns dazu entschieden einen alten VW T4 Bus zu kaufen, unser Studium abzuschließen und unsere Jobs zu kündigen. Mit dem Ziel unseren Traum von einem kleinen Zuhause auf Rädern wahr werden zu lassen.

 

Wir haben uns oft gefragt, wie wir uns unser Leben vorstellen und die Suche nach einer alternativen Lebensweise gestartet.

 

Daraufhin haben wir also unseren Bus ausgebaut. Voller Sehnsucht mehr von der Welt zu sehen, mit weniger auszukommen, gesund zu leben und frei zu sein. Klar, das alles ist nichts neues. Aber für uns war es völlig neu. Und es gibt noch so viel mehr, das uns erwartet.

 

Wenn du Lust hast begleite unsere Reise mit Wanderhorizons. Wir sind voller Freude und Liebe für dieses Abenteuer!


Unser Leben vor Wanderhorizons

Am 16. Oktober 2017 startete unsere Reise und unser neues Leben in unserem selbst ausgebauten VW T4. Ein Schritt ins Ungewisse, mit unserem Erspartem als Einsatz. Und bis heute haben wir unsere Wahl an keinem Tag bereut. Das Leben im Bus liegt uns und macht uns glücklich. Auch wenn es nicht nur Vorteile und positive Seiten hat, ist "Vanlife" für uns die Erfüllung eines Traums. Wir wollen dich mit auf unsere Reise nehmen und dich dazu inspirieren deinen Träumen zu folgen. Dafür wollen wir uns vorstellen und dir einen Einblick in unser Leben VOR Wanderhorizons geben.

Vom Bankkaufmann zum Freelancer

Wer an den stereotypen "Vanlife Hippie" denkt, hat sicherlich viele Bilder vor Augen. Ob jedoch ein gelernter Bankkaufmann mit einem Bachelor in Business Administration diesen Bildern entspricht, wage ich zu bezweifeln. Aber gut, so ist das halt mit Stereotypen, sie treffen in manchen Teilen vielleicht oft zu, aber sind nicht der Weisheit letzter Schluss.

 

Ich, Carsten, bin mittlerweile 31 Jahre alt, habe nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und nach 4,5 Jahren im Beruf ein Vollzeit Studium im Bereich Business Administration begonnen und 2016 abgeschlossen. Das ich jetzt im Campervan lebe ist dabei kein Zufall oder schlechten Leistungen im Beruf und Studium zu verdanken. Sondern viel mehr die logische Schlussfolgerung einer sehr langwierigen Erkenntnis. Schließlich dauerte es ganze 4,5 Jahre bei der Bank und fast 5 Jahre im Studium, um festzustellen, dass ich hinter einem Schreibtisch nicht glücklich werde. Ich glaube, dass es Menschen gibt, bei denen solche Erkenntnisse keine 9,5 Jahre dauern...

 

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob die Lösung dann darin liegt seine Zelte abzubauen und in einen Bus zu ziehen. Sicherlich nicht für jeden von uns. Und auch für mich wäre es vielleicht nicht die erste Lösung gewesen. Ich bin nämlich nicht nur langsam, sondern zudem nicht sonderlich begabt darin Ziele zu definieren und Pläne für die weite Zukunft zu schmieden. Das ist nicht immer ein Nachteil, aber generell eher eine meiner Schwächen.

 

Aber manchmal hat man das Glück einen Partner zu haben, dessen Stärken die eigenen Schwächen ausgleichen (siehe unten). Und so kam die Idee vom DIY Campervan und einem Leben im Bus auf. Da Begeisterungsfähigkeit durchaus zu einer meiner Stärken zählt, dauerte es nicht lange, bis ich den Ansatz Vanlife verinnerllicht hatte. Und als eine durchaus passende Lösung für meine aktuelle Lebenssituation erkannte. Raus aus dem so oft zitierten "Hamsterrad" und rein in das Abenteuer Wanderhorizons. Ich entdeckte mit unserem eBook "DIY Campervan" meine Leidenschaft für's Schreiben. Aktuell arbeite ich unter anderem als Freelance Writer für unterschiedliche Firmen. 

 

Wir haben es mittlerweile geschafft, unsere geringen Lebenshaltungskosten mit unseren eigenen Projekten zu erarbeiten und zusätzlich 10 % davon zu spenden.  Mit selbst bestimmtem Aufwand, zu flexiblen Arbeitszeiten und an selbst gewählten Orten. Und was soll ich sagen, es erfüllt mich spürbar und vor allem deutlich mehr, als bisherige Abschnitte in meinem Leben. Und darum geht es doch schließlich, oder nicht?

Innenarchitektin mit Freiheitsdrang