Januar: Mit dem Campervan die Kanarischen Inseln erkunden

 

Denkt man an die Kanarischen Inseln hat man selten Wohnmobilurlauber im Sinn. Aufgrund der weiten Distanz vom europäischen Festland trifft man hier eher auf Urlauber, die mit dem Flugzeug kommen.

 

Nationalpark El Teide
Nationalpark El Teide

 

Nun hatten wir die 48-stündige Anreise mit der Fähre von Südspanien hinter uns, um gemeinsam mit meiner Familie Weihnachten auf Teneriffa zu feiern und wollten danach natürlich nicht gleich wieder zurück. Nach der Verabschiedung machten wir uns auf den Weg. Schnell merkten wir, dass wir uns neu orientieren mussten. Auf dem Festland trifft man häufig andere Reisende im Bus, sodass man sich austauscht und einfacher herausfindet wo man beispielsweise gut frei stehen kann. Auf Teneriffa gehören wir eher zur Ausnahme und wurden schnell verunsichert. Nachdem uns ein Einheimischer sagte, dass wir nicht frei irgendwo stehen dürften und eine hohe Geldstrafe zahlen müssten, falls uns die Polizei erwischt, haben wir uns erneut nach Informationen umgeschaut. Hierfür haben wir eine kleine Wohnmobil Vermietung Teneriffas kontaktiert. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass es auf den kanarischen Inseln ähnlich wie auf dem spanischen Festland geregelt ist. Der offizielle Wortlaut besagt, dass Campen zwar verboten ist jedoch nicht das Übernachten in einem geparkten Auto. Als Camping zählt es wenn man beispielsweise durch Campingstühle oder seitlich geöffneter Aufstellfenster den Fahrzeugumfang erweitert. Demnach dürfen wir überall frei stehen, wo auch das Parken nicht strikt verboten ist. Darüber hinaus ermöglicht ein respektvoller und umweltbewusster Umgang, dass nicht immer alles konsequent verfolgt wird. 

 

Playa de Almáciga im Anaga-Gebirge
Playa de Almáciga im Anaga-Gebirge

 

Die folgende 1,5 Wochen erkundeten wir mal das Landesinnere zum Wandern und mal die Küstenabschnitte zum Surfen und Baden. Teneriffa ist bekannt als „Kontinent im Kleinen“, was bedeutet dass man auf einer kleinen Fläche eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften und Klima erfahren kann. Nach Lust und Laune ist auf einer kurzen Fahrt ein Wechsel zwischen ozeanischem, mediterranem, kontinentalem und subalpinem Klima möglich, welches an den Höhenunterschieden und dem Einfluss der Passatwinde liegt.

Zudem verbringen wir Zeit damit unsere Homepage aufzubauen und Carsten schreibt ein Ratgeber zum Thema Busausbau in Eigenleistung als Ebook. Seit Beginn unserer Reise standen auch solche Projekte im Vordergrund.

 

 

Im Februar besuchen uns Carstens Eltern und im Anschluss machen Freunde aus Hückeswagen Urlaub auf Teneriffa. Wir sind also wieder voller Vorfreude auf lauter Wiedersehen. Bis dahin arbeiten wir weiter an dem ein oder anderen Projekt und erkunden die Insel La Gomera, auf die wir vor ein paar Tagen spontan übergesetzt haben. 

 

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