März: Über Sevilla nach Portugal

 

Mitte März haben wir die Kanarischen Inseln hinter uns gelassen und die lange holprige Fährfahrt ist überstanden. Knapp 60 Stunden verbrachten wir auf der Fähre und im Vergleich zur Hinfahrt hatten wir sehr hohen Seegang. Etwas wackelig auf den Beinen erreichten wir das spanische Festland in Cádiz. Nachdem wir die Nachwirkungen der Fähre überbrückt hatten und bereit waren für ein neues Abenteuer, machten wir uns ein paar Tage später auf den Weg nach Sevilla. Ab jetzt ging es immer gen Westen nach Portugal.

 

 

Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und gilt als eine der schönsten Städte Europas. Das ließen wir uns nicht entgehen und erkundeten ein Wochenende lang die Stadt. Eindrucksvolle Architekturgeschichte, schmale Gassen und junge Viertel lassen sich in Sevilla wunderbar miteinander verbinden. Da wir auf den kanarischen Inseln bunte lebhafte Städte etwas vermisst haben, genossen wir die Zeit sehr. 

 

 

Pünktlich zu Beginn einer schlecht Wetterfront fuhren wir nach Portugal. Das schlechte Wetter war zuerst nicht weiter schlimm, denn wir freuten uns auf ein neues Land und vor allem auf das Land Portugal, was als einer der wenigen Pläne, die wir zu Beginn der Reise hatten, fest geplant war.

Weder ich noch Carsten waren schon mal in Portugal, welches den Besuch noch spannender macht. Für uns bedeutet ein weiteres Reiseland neue landschaftliche, kulinarische, menschliche und sprachliche Inspirationen. 

Zuerst erkunden wir den Süden der Algarve, die sich über 155 km erstreckt, mit seinen Steilküste aus beeindruckenden Formationen gelber und rötlich brauner Kalk- und Sandsteinfelsen und Buchten. Rund um den bekannten Strand Praia da Marinha, der zu den 100 besten Stränden der Welt gezählt wird, genossen wir das erste Mal den Blick auf die atemberaubenden Steilküste umgeben von klarem türkisen Meerwasser. Hier hatten wir Glück und konnten einen wunderschönen Tag in der Sonne verbringen.

 

 

Leider hielt das schlechte Wetter allerdings an und wir verbrachten viel Zeit im Bus. Der Natur tut der viele Regen gut, aber selbst die Portugiesen beschweren sich langsam über einen solch schlechten März.

Dies ließ uns jedoch weiter an einem Projekt arbeiten. Carsten hat in den letzten Monaten ein E-Book zum Thema Busausbau in Eigenleistung geschrieben, indem wir viele Tipps, Tricks und Informationen rund um den Busausbau für alle, die auch vorhaben ihren Bus in einen Campervan zu verwandeln, zusammengefasst haben. Ab Mitte April ist das E-Book voraussichtlich auf unserer Homepage zu finden. 

 

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