April: Abenteuer Südportugal - Alte und Neue Freunde

 

Das Wort „Reisen“ ist ein vielseitiges Wort und bedeutet nicht zwangsläufig, dass man innerhalb kurzer Zeit viele Kilometer gefahren, Sehenswürdigkeiten abgeklappert oder Länder durchquert haben muss. Manchmal bedeutet es auch anzukommen, sich Zeit zu nehmen und zu leben.

Den Monat April verbrachten wir in einem Umkreis von rund 100 km an der Algarve in Südportugal und jeder Tag brachte ein neues Abenteuer.

 

 

Alles begann mit einer Verabredung und einem Fotoshooting an der Westküste in Carrapateira. Hier trafen wir die Kanadierinnen Emma und Sian, die gemeinsam an einem Bildband zum Thema alternative Lebensweisen arbeiten und dafür nun in Europa Menschen getroffen haben.

Da die Vorhersage für das Surfen optimal war, verschlug es uns ein paar Tage später an den Surfspot Praia do Porto de Mós. Zurück an der Südküste direkt bei Lagos verbrachten wir hier einige Tage, gingen Surfen und lernten viele Gleichgesinnte kennen. Wie der Zufall so will, ging ich am dritten Abend zum Strand und plötzlich stand eine alte Schulfreundin, mit der ich 2009 Abitur am EvB in Wipperfürth gemacht habe, neben mir. Auf das Wiedertreffen folgten vier gemeinsame Tage. Charlotte war mit Freunden eine Woche an der Algarve im Surfurlaub. Sie hatten sich in der Nähe von Sagres ein Haus gemietet vor dem wir direkt mit unserem Bus stehen konnten. Obwohl die gemeinsame Zeit ein absoluter Zufall war, fühlte es sich an als sei dies ein lang geplantes Treffen mit altbekannten Gesichtern gewesen. Nachdem wir die nette Gruppe verabschiedet haben, fuhren wir weiter in das nächste Abenteuer - zum Floh- und Hippiemarkt im kleinen Dorf Barão de São João, wo wir uns bereits mit anderen Reisenden verabredet hatten. Der Markt findet einmal im Monat statt und gilt als ein beliebter Treffpunkt für Langzeit-Busreisende in Südportugal. Der eigentliche Markt, auf dem jeder frei verkaufen darf, ist nur am Sonntag, doch reisen viele schon ab Donnerstag an. Es entsteht eine Art Festival mit vielen Gitarren, Gesang und guter Stimmung. Carsten und ich nutzten die Gelegenheit ein paar Dinge an den Mann zu bringen um unsere Reisekasse aufzustocken. Wir verkauften Windlichter und Gläser, die wir mit einem Glasschneider aus alten Bier und Weinflaschen geschnitten haben und selbst geknüpfte Obstkörbe. 

 

 

Nachdem wir die nette Gruppe verabschiedet haben, fuhren wir weiter in das nächste Abenteuer - zum Floh- und Hippiemarkt im kleinen Dorf Barão de São João, wo wir uns bereits mit anderen Reisenden verabredet hatten. Der Markt findet einmal im Monat statt und gilt als ein beliebter Treffpunkt für Langzeit-Busreisende in Südportugal. Der eigentliche Markt, auf dem jeder frei verkaufen darf, ist nur am Sonntag, doch reisen viele schon ab Donnerstag an. Es entsteht eine Art Festival mit vielen Gitarren, Gesang und guter Stimmung. Carsten und ich nutzten die Gelegenheit ein paar Dinge an den Mann zu bringen um unsere Reisekasse aufzustocken. Wir verkauften Windlichter und Gläser, die wir mit einem Glasschneider aus alten Bier und Weinflaschen geschnitten haben und selbst geknüpfte Obstkörbe. 

 

Täglich wunderschöne Sonnenuntergänge aus unserem Campervan. Hier am Praia do Beliche in der Nähe von Sagres.
Täglich wunderschöne Sonnenuntergänge aus unserem Campervan. Hier am Praia do Beliche in der Nähe von Sagres.

 

Nach diesen wunderbaren Wochen bleiben wir noch etwas im Süden Portugals und genießen weiterhin tolle Menschen, gute Wellen, eine wunderschöne Natur und hoffentlich bestes Wetter bevor es die Küste entlang weiter nördlich geht.

 

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